Stein­hu­der Meer


29.Apr 2026

Der schön­ste Er­ho­lungs­ort der Bie­der­manns

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Ir­gend­wie in al­lem so völ­lig un­spek­taku­lär. Stein­hu­de am gleich­na­mi­gen Meer. Das "Meer" ist nur ein See und nur der neunt­größ­te Deutsch­lands. Es gibt eine Bade-Sand­strand-In­sel, geräucher­te Aale, die JU52-Hal­le, ein We­be­rei­mu­se­um, eine Ufer­pro­me­na­de mit Boots­fahr­ten und ein paar gut­bür­ger­liche Gast­stät­ten. Spie­ßers Pa­ra­dis - und trotz­dem - so schön, so sau­ber, so ru­hig, so an­ge­nehm, so freund­lich, so be­schau­lich, so ver­träumt, so ro­man­tisch.
Im Um­feld des Un­späk­ta­ku­lä­ren glänzt hier ge­nau das. Man fühlt sich ein­fach un­glaub­lich wohl in die­ser reiz­ar­men Um­ge­bung. Man kann sich ein­fach fal­len las­sen, um die­se fried­li­che Um­ge­bung zu ge­nie­ßen. Es ist ge­nau das, was man braucht, um sich wirk­lich per­fekt zu er­ho­len.

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Es ist gar nicht so leicht über all das zu be­rich­ten, was nicht ist. Ich bin jetzt schon zum drit­ten Mal über ein paar Jah­re in Stein­hu­de, weil es mir so gut ge­fällt. Ein biss­chen in der Zeit ste­hen­ge­blie­ben und dan­kens­wer­ter­wei­se hat man die häß­li­chen Be­ton­bau­ten der Sieb­zi­ger Jah­re, die so vie­le Ge­gen­den und Städ­te ver­schan­deln, sich kom­plett ge­spart. Der Turm der Pe­trus­kir­che ist mit Ab­stand das höchs­te Ge­bäu­de und mehr als 2 Stock­wer­ke konn­te ich bis­lang nicht ent­decken. Zu­ge­ge­ben, mit sei­nen gut 5000 Ein­woh­nern plus Tou­ries, ist Stein­hu­de eher ein gro­ßes Dorf, als eine pum­pen­de Me­tro­po­le. Doch aus all die­sen At­tri­bu­ten zieht es eben auch sei­nen be­son­de­ren Reiz.
Sehr nahe am Orts­zen­trum fand ich ei­nen kos­ten­lo­sen Park­platz, wo ich erst­mal aus­ruh­te, um dann mit mei­nem Hu­do­ra Kick­scoo­ter den Ort und sei­ne Um­ge­bung zu er­kun­den. Ge­lung­en fand ich die Ufer­pro­me­na­de, mit ih­ren klei­nen Fuß­gän­ger­brücken, die der ufer­nahen Be­bau­ung vor­gela­gert ist. Das rot­zie­ge­li­ge Pflas­ter ist mit dem Rol­ler et­was rap­pe­lig, doch zum Orts­rand hin, gibt es auch per­fekt glatt ge­teer­te Rad- und Fuß­we­ge.

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Am süd­lichen Orts­aus­gang ent­deck­te ich meh­re­re wun­der­ba­re Schot­ter­park­plät­ze, die nicht nur kos­ten­los wa­ren, son­dern auch ei­ni­ge an­de­re Cam­per an­lock­ten, um dort zu über­nach­ten. Das tat ich dann auch und nach ei­ner ent­spann­ten Über­nach­tung im Cam­per-Van ging es nach ei­nem aus­gie­bi­gen Früh­stück wei­ter auf die Rei­se.
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