Schloss Ahl­den & Ah­rens­burg


29.Apr 2026

Schloss Ahl­den

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Ein schö­nes Bei­spiel für die Ver­schie­den­ar­tig­keit von Schlös­sern ist Schloss Ahl­den. In sei­ner heu­ti­gen Funk­ti­on als Kunst­auk­tions­haus sieht es mehr wie ein Guts­hof aus. Das Bau­werk geht bis ins Jahr 1549 zu­rück und wur­de ur­sprüng­lich als Fes­te und Was­ser­burg ge­baut. Es dien­te nicht nur zum Woh­nen, son­dern zeit­wei­se auch als Ge­fäng­nis oder Sitz des Amts­ge­richts. Der Fach­werk­bau in U-Form mit sei­nen röt­lich­en Zie­geln ist heu­te noch gut er­hal­ten und ge­pflegt. We­gen sei­ner Nutz­ung als Kunst­auk­tions­haus ist der Ein­gangs­be­reich, der In­nen­hof und der Gar­ten mit al­ler­hand Kunst­ob­jek­ten voll­ge­stellt. Das ver­leiht ihm eine nicht un­pas­sen­de Op­tik, die sich zwi­schen Kitsch und An­ti­qui­tä­ten be­wegt.

Der Pri­vat­park­platz vor Schloss Ahl­den ist groß, passt für alle Fahr­zeu­ge und man kann sich­er ein paar Stun­den ver­wei­len, wenn nicht ge­ra­de we­gen ei­ner Auk­ti­on oder Ver­an­stal­tung viel los ist. Zum Über­nach­ten ist er de­fi­ni­tiv nicht ge­eig­net, weil er eine ab­schließ­ba­re Schran­ke hat, die aus­sieht, als wür­de sie auch be­nutzt.

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Schloss Ah­rens­burg

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Der nächs­te Be­such mei­ner Rei­se führ­te mich zum nord­öst­lich von Ham­burg stehen­den Was­ser­schloss Ah­rens­burg. Ein klei­ne­res Schloss im Re­nais­sance-Stil, des­sen Ge­schich­te bis in das 16. Jahr­hun­dert zu­rück geht. Mit et­was ge­üb­tem Blick, er­kennt man eine op­ti­sche Ähn­lich­keit zum grö­ße­ren Glücks­bur­ger Schloss, al­lein schon we­gen der vier mar­kan­ten Ecktür­me, die be­wu­ßt zum Woh­nen und nicht nur als rei­ne Trep­pen­tür­me kon­zi­piert wa­ren und den drei Wohn­eta­gen. Ty­pisch für die hol­stei­ni­sche Guts­archi­tek­tur sind die drei an­ei­nan­der­lie­gen­den Lang­häu­ser, die den ge­sam­ten Schloss­kör­per bil­den. Über eine län­ge­re Na­tur­stein­brücke gelangt man auf die Sch­los­sin­sel. Im In­nern des Schlos­ses gibt es ein Mu­se­um der sch­les­wig-hol­s­tei­ni­schen Adels­kul­tur. Ein schö­nes Park­ge­län­de liegt eben­falls in­ner­halb des Was­ser­gra­bens

Der recht klei­ne Park­platz am Schloss ist kos­ten­los, je­doch mit Park­schei­be auf 2 Stun­den be­grenzt. Er ist für gro­ße Wo­mos ab­so­lut un­geei­g­net.

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