Quin­ter Schloss und Fel­sen­wei­her


24.Mai 2026

Ein char­man­ter Wei­her und Schloss Lan­ge­wei­le

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Es lohnt sich nicht. Fahrt also nicht hin, ver­plem­pert nicht eure Zeit. Wenn ich als Schloss­samm­ler zu die­sem Murks hin­fah­re - ok, doch hier gibt es für nie­mand et­was zu se­hen, au­ßer ei­ner ganz an­sehn­li­chen, doch lei­der voll ver­git­ter­ten Ge­bäu­de­front.

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Ein Bei­spiel, wie trau­rig und be­dau­er­lich es en­den kann, wenn ein Schloss in den Hän­den von Woh­nungs­spe­ku­lan­ten ver­wurs­tet wird. Wei­te­re Ein- oder Aus­blicke sind nicht mög­lich. Ich bin kom­plett um das Ge­län­de he­rum ge­lau­fen, doch der Gar­ten­be­reich ist ab­ge­schot­tet und am Rand so dicht be­wach­sen, dass man nicht­mal ei­nen klit­ze­klei­nen Blick von der Gar­ten­sei­te er­ha­schen kann. Was bleibt ist Zeit­ver­schwen­dung und Ent­täu­schung.

Fel­sen­wei­her

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Wer hät­te ge­dacht, dass der bei Ern­zen in den 1830er Jah­ren kün­st­lich an­ge­leg­te Wei­her in ei­ner klei­nen Fels­schlucht auch 200 Jah­re spä­ter sei­ne ro­man­tisch-bi­zar­re Wir­kung be­hal­ten wird und ein Pu­b­li­kums­ma­g­net bleibt.
Die im Sand­stein ge­bau­ten Ni­schen und Höh­len als auch Trepp­chen, Mäu­er­chen und Lauf­ste­ge ver­mit­teln eine ver­wun­sche­ne At­mos­phä­re, die ge­eig­net ist, der so be­flü­gel­ten Phan­ta­sie das Auf­tau­chen von El­fen und Ko­bol­den zu er­mög­lichen. Die An­la­ge mag nicht be­son­ders groß sein, doch sie ver­fehlt ihre Wir­kung nicht.

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Wer halb­wegs in der Nähe ist, soll­te die­sen Ort in sei­ne Rei­se mit ein­bau­en.
Wer ger­ne wan­dert kann von hier aus die eben­falls se­hens­wer­te Teu­fels­schlucht be­suchen. Land­schaft­lich also eine be­ein­druck­en­de Ecke, die ei­nen Be­such wert ist.
In un­mi­tel­ba­rer Nähe des Fel­sen­wei­hers gibt es aus­rei­chend Park­plät­ze, die auch für lan­ge Fahr­zeu­ge pro­blem­los ge­eig­net sind. Das Par­ken für Cam­per­vans und ähn­liche ist hier ge­ne­rell er­laubt, al­ler­dings hat man wohl was ge­gen Übe­nach­ten. Es gibt je­doch in der Nähe ei­ni­ge Ge­le­gen­hei­ten ru­hig, un­gestört und kos­ten­los über Nacht zu ste­hen.